Willkommen auf der Homepage des HAUSES DER STILLE BERLIN,
dem Meditations- und Einkehrhaus
Neuer Standort (übergangsweise): Gierkeplatz 4, 10585 Berlin
(Standort bis 31.12.2010: Am Kleinen Wannsee 9, 14109 Berlin)
Mit dem Monatsspruch für Mai 2012 grüßen wir unsere Leser!
"Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird."
1. Timotheusbrief, Kap. 4, Vers 4
Wer bin ich?
Der Engel in dir
Der Engel in dir
freut sich über dein
Licht
weint über deine Finsternis
Aus seinen Flügeln rauschen
Liebesworte
Gedichte Liebkosungen
Er bewacht
deinen Weg
Lenk deinen Schritt
engelwärts
Rose Ausländer
Zum Neubeginn HAUS DER STILLE BERLIN erschien am 13. Mai 2012 in der Wochenzeitung der EKBO "die Kirche", Seite 8, der folgende Artikel von Johannes Storks:
Neuanfang in einer Zeltkirche
„Fast immer war es ein Haus gegen den Strom, der Mainstream der Kirche floss anders“, heißt es in einem Geleitwort zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung „Haus der Stille“ in Berlin. Das goldene Jubiläum hat es nicht mehr erreicht: 2010 wurde die Einrichtung, bis dato untergebracht in einer geschichtsträchtigen alten Villa am Wannsee, geschlossen.
Jetzt aber hat das „Haus der Stille“ seine spirituelle Arbeit wieder aufgenommen. Ein neues Gästehaus mit Übernachtungsmöglichkeiten hat die Einrichtung derzeit noch nicht. Kurse, Seminare und Workshops finden an unterschiedlichen Orten statt, in der Luisenkirchengemeinde, in der „Zeltkirche“ Alt-Lietzow oder im Dr.-Margarete-Sommer-Haus der Caritas in Alt-Lietzow in Berlin-Charlottenburg.
Seit der Gründung des „Hauses der Stille“ 1965 – es war das erste Haus dieser Art innerhalb der evangelischen Kirche – hatte es immer wieder kritische Diskussionen um das Konzept gegeben. Dann wurden die landeskirchlichen Zuschüsse gestrichen (bis auf eine aus Kollekten finanzierte halbe Stelle) und das Haus schließlich nach 46 Jahren Arbeit geschlossen. Bis heute wissen die ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht, was letztlich der wirkliche Grund für die Schließung des erfolgreichen Meditations- und Einkehrhauses der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) war.
Neubeginn und große Pläne
Aber die alten wie neuen Mitarbeitenden geben nicht auf. Mit einem meditativen Gottesdienst in der Charlottenburger „Zeltkirche“ feierten sie nach Ostern den Neuanfang. „Wenn das Senfkorn gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige“ (Markus 4,32) lautete die Tageslosung zu diesem Neubeginn. Gemäß dieser Losung möchte auch das „Haus der Stille“ wieder groß werden. Derzeit unterstützen rund 120 Mitglieder den Trägerverein. Doch es müssen noch mehr werden, damit finanzielle Rücklagen gebildet werden können. Nur dann kann der Trägerverein wieder ein festes „Haus der Stille“ anmieten und einrichten. Im Moment gibt es das Haus nur virtuell, über die Homepage www.haus-der-stille.de, wie Beirat Michael Foerster-Espirel sagt.
„Wir möchten die Menschen da abholen, wo sie gerade stehen“, erläutert Gabriele Schultheis, seit 1971 ehrenamtliche Mitarbeiterin im „Haus der Stille“, das Konzept. Gerade in einer Stadt wie Berlin, wo sich nur noch rund ein Drittel der Bevölkerung zum Christentum bekennt und wo die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam täglich aufeinandertreffen, will sich das „Haus der Stille“ ganz bewusst dem interreligiösen Austausch öffnen. „Wir möchten die Menschen neugierig machen auf die christliche Religion“, so Schultheis, „wir wollen ihnen aber auch helfen.“ Während ihres mehrjährigen Engagements für das „Haus der Stille“ hat die Lehrerin festgestellt, dass viele Alleinstehende und auch Einsame die Kurse und Veranstaltungen besuchen. „Da wollen wir präsent sein, gerade auch für Menschen, die vielleicht noch nicht so fest im Glauben stehen“, meint sie.
Offen für jeden
Die Offenheit der Einrichtung – offen für andere christliche Kirchen, offen für andere Religionen, offen für Gläubige wie Nicht-Gläubige – sehen Schultheis und Foerster-Espirel geradezu als Qualitätsmerkmal. Wo sich andere Einrichtungen, etwa das 2011 gegründete „Netzwerk christlicher Spiritualität“, ganz auf die christliche Religion konzentrieren, „wollen wir offener sein für anderes, verstehen uns aber nicht als Konkurrenz“.
Wer das alt-neue „Haus der Stille“ kennenlernen möchte, kann das während der „Nacht der Offenen Kirchen“ am Pfingstsonntag, 27. Mai, in der „Zeltkirche“, Alt-Lietzow 30, in Berlin-Charlottenburg (U7 Richard-Wagner-Platz): um 18 Uhr Abendgebet, von 20 Uhr an stündliche Stille, Meditation und Besinnung, 23 Uhr Pfingstvigil mit den Mitarbeitenden des „Hauses der Stille“.
Presseerklärung April 2012
Berliner „Haus der Stille“ nimmt die spirituelle Arbeit wieder auf
Das evangelische „Haus der Stille“ in Berlin, das nach Jahrzehnten erfolgreicher Meditations- und Einkehrarbeit (in der alten Villa Am Kleinen Wannsee 9, die bis 1938 das Haus der bekannten Berliner Ärztefamilie Bejach war) Ende 2010 geschlossen wurde, nimmt ab April 2012 die Spiritualitätsarbeit wieder auf. Wir freuen uns über diesen Neuanfang!
Das Programm 2012 (unter www.haus-der-stille.de einzusehen) bietet Kurse, Seminare und Workshops an verschiedenen Orten, u.a. in der Luisenkirchengemeinde in Berlin - Charlottenburg an. Zurzeit verfügt der Trägerverein über kein neues Gästehaus mit Übernachtungsmöglichkeit.
Am Sonntag, dem 22. April 2012 findet um 15:00 Uhr der 1. Meditative Gottesdienst
in der „Zeltkirche“ Alt- Lietzow (Alt-Lietzow 30, 10587 Berlin) statt.
Weitere Hinweise auf unser Programm 2012:
Am Pfingstsonntag, dem 27. Mai 2012 findet „die Nacht der offenen Kirchen“ in Alt-Lietzow statt. Beginn: 18:00 Uhr Abendgebet, ab 20:00 Uhr: stündlich Stille, Meditation, Besinnung, 23 Uhr Pfingstvigil mit den Mitarbeitern des Hauses der Stille.
Seien Sie auch zu diesen Veranstaltungen am Pfingstsonntag sehr herzlich eingeladen!
1. Fasten und Yogakurs mit Franz Moesl
20.5. - 1.6.2012 - Hotel Pfeiffermühle/ Allgäu
Anmeldung unter: http://www.fasten-yoga.de
2. Lukas Szybowsky
„Yoga & Bogenschießen" - In der Anspannung liegt das Potential des Loslassens
Weitere Informationen:
Lukas Szybowsky, Tel. 033205 - 309761 mobil: 0151 - 2235365
E-Mail: l.szybowski@bewegungsprofi.de; www.bewegungsprofi.de
3. Dr. Michael Foerster-Espirel:
Aufbruch in der arabischen Welt: Marokko, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien. Zum Buch von Peter Scholl-Latour "Arabiens Stunde der Wahrheit" ( Propyläen Ullstein Verlag 2011 ), das in den Rezensionen dieses Jahres als eine der wichtigsten Neuerscheinungen bezeichnet wurde. Dazu weitere Literatur zum arabischen Frühling und seinen Folgen.
Termin: Sonntag, 13.5.2012, von 14 bis 19 h
Kosten: 30.-€ (inklusive Getränke und Kuchen/Gebäck) ; , Ermäßigung möglich!
Ort: Ev. Luisengemeinde, Gierkeplatz 2, 10585 Berlin
Anmeldung: info@haus-der-stille.de und foerster-espirel@web.de
4. "Wer bin ich?" - Ein Hakomi-Workshop mit Susanne Heil
(Susanne Heil, HP für Körper- und Psychotherapie, Hakomi- und Shiatsu-Therapeutin, Qigong- und Shiatsu-Lehrerin)
Termine: Samstag, 12. /Sonntag, 13. Mai 2012
sa 10 - 18 uhr, 2 stunden Mittagspause
so 10 - 16.30 uhr, 1,5 stunden Mittagspause
Das Wort Hakomi bedeutet "Wer bist Du?" oder "Wie stehst Du in Beziehung zu diesen vielen Welten?". Die Antworten darauf liegen in uns und sind ebenso vielschichtig, wie wir selbst. Sie können unsere körperliche, unsere seelisch-geistige, sowie unsere spirituelle Seite betreffen.
Während wir im Alltag oft stark davon geleitet werden, wer wir sein wollen oder sollen, gibt dieser Workshop die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, wer wir tatsächlich sind. Wir nutzen die Hakomi-Methode, eine erfahrungsorientierte Körperpsychtherapie, und den Zustand Innerer Achtsamkeit, um uns selbst zu erforschen, uns anzunehmen und dort, wo etwas auf Veränderung wartet, Neues zu erproben.
Dabei begleiten sich die Teilnehmer/innen gegenseitig und unterstützen sich aus einer liebevollen, annehmenden Haltung heraus. Den Prozess eines anderen Menschen zu begleiten, Einblick und Mitgefühl für seine inneren Welten, Freuden und Leiden zu haben, berührt oft auch eigene Themen und bereichert auf eine besondere Art.
Preis: 140 €, bei Überweisung bis zum 25. April 120 €
Für Anmeldung und Rückfragen: www.sushigong.de, 030 - 612 17 90
5. "Schreibwerkstatt nach der Progoff-Methode" mit Dr. Heidemarie Graul-Bellali
Termin: 17.- 20.5.2012
Ort: Luisengemeinde, Gierkeplatz 2, 10585 Berlin-Charlottenburg Raum: "Seniorentreff"
"Schreibend unser Leben heilen"
"Spiritualität ohne Dogma" ist eines der Leitmotive, der von dem amerikanischen Psychotherapeuten Ira Progoff entwickelten Methode eines direkten Zugangs zu den Kräften unseres Unbewussten.
In der Stille schreibend, steigen wir in den Brunnen unseres Lebens hinab und verknüpfen Erinnerungen mit Träumen, mit unseren Lebensthemen
und dem Aufspüren nicht gegangener Wege, bis wir an dem unterirdischen Fluss, in dem die "Großen aller Zeiten" ihre Spuren hinterlassen haben, in einen Dialog mit den Weisheitsgestalten, die unser Leben geprägt haben,
eintreten und lernen, wer wir wirklich sind und wohin uns unser Leben führen will.
Das Geschriebene liest nur der Schreibende selbst.
Kosten: 80,- Euro
Anmeldung: hgraulbellali@gmail.com oder info@haus-der-stille.de
6. "Schweigen und Meditation" mit Ellen Heienbrok
Die Tradition der langen Samstage in "Schweigen und Meditation" aus dem Haus der Stille, Am Kleinen Wannsee 9, wird auch nach Schließung des Hauses fortgesetzt. Der Tageskurs richtet sich an alle Interessierte mit Meditationserfahrung (kein Einführungskurs).
Ort: "Haus der Stille Raum" im Dr.-Margarete-Sommer-Haus
Alt-Lietzow 31, 10587 Berlin
Treffpunkt: an der Pforte
Termin: 19. Mai 2012 (Meditationsreihe für Fortgeschrittene)
Zeit: 10 - 17 Uhr.
Weitere Termine: 09.06., 22.09., 13.10., 10.11., 01.12.,
Zum Tagesablauf:
10:00 Uhr: Ankommen, Sitzen in der Stille, Körpererfahrung (Atemarbeit, Qi Gong u.ä.)
Gemeinsames Mittagessen (im Schweigen); die Speisen werden von den Teilnehmern mitgebracht. Nach dem Mittagessen erfolgt eine Pause, anschließend: Sitzen in der Stille.
Ende: ca. 17 Uhr
Kosten: 5 Euro (Raummiete) + 10 Euro (Spende an die Kursleiterin) = 15 Euro
Anmeldung: Ellen Heienbrok, Tel: 030-34 787 361 oder e.heienbrok@web.de oder info@haus-der-stille.de
7. Heilmeditation
zur Unterstützung bei körperlichen Erkrankungen oder seelischen Problemen
Kursleitung: Dipl.-Psych. Mona-Elise Sy
(33 Jahre Tätigkeit als Psychologische Psychotherapeutin und 15 Jahre Meditationserfahrung in Shabd-Yoga)
Durch Sammlung von Aufmerksamkeit und Konzentration im dritten Auge stimmen wir uns auf einen höheren Energielevel ein und bereiten uns für die Erweiterung unseres Bewusstseins vor. Auf dieser Ebene können wir wirksam um Heilung bitten und uns auf konkrete Entwicklungen oder Veränderungen einstellen. Wenn die Verbindung zur Lebensenergie wieder hergestellt ist, kann der Heilungsprozess beginnen.
Zur Vorbereitung führen wir Körperübungen zur Öffnung und Reinigung der Chakren durch und beschäftigen uns mental mit den Wirkmechanismen der Heilmeditation aus spiritueller und wissenschaftlicher Sicht.
Für den Austausch von individuellen Erfahrungen ist ebenso Raum wie für emotionale Reaktionen und kognitive Verarbeitungen.
Kurs 1: 6 Termine, jeweils von 18:00 - 20:00 Uhr, Kosten: 120,- €
(31.05., 07.06., 14.06., 21.06., 28.06., 05.07.)
Der Kurs findet ab 6 TeilnehmerInnen statt.
Ort: "Haus der Stille Raum" im Dr.-Margarete-Sommer-Haus
Alt-Lietzow 31, 10587 Berlin
Treffpunkt: an der Pforte
Info und Anmeldung: Mona-Elise Sy Tel.: 030 / 305 18 55
Email: psy-sy@web.de
8. Meditations-Retreats 2012 "Übung der Achtsamkeit - (Vipassana- Meditation)"
Leitung: Helga + Thomas Ulrich
Wir machen drei Angebote:
1) 16. 05. bis 20.05. im Domicilium Weyarn (bei München): http://meditationshaus-domicilium.de – dort weitere Auskünfte und Anmeldung. Hauskosten – 240 €, Verwaltungsgebühr 46 €.
2) 02. bis 07.10. ebenfalls im Domicilium. Hauskosten 250 – 300 €, Verwaltungsgebühr 46 €.
3) 24. – 28. 10. im Klosterstift Heiligen-grabe in Brandenburg; Kosten für Übernachtung und Verpflegung 180 €.
Anmeldung über uns: Tel.: 030-75447319; mail: ulrich40th@aol.com
Bei allen Kursen wird um eine Spende für die Leiter gebeten.
Diese Retreats verlaufen im Schweigen; sie sind eine Gelegenheit, die altüberlieferte Vipassana-Meditation kennenzulernen oder, für Geübte, die eigene Praxis zu intensivieren. Wir üben das Sitzen in der Stille und das meditative Gehen und praktizieren die Achtsamkeit auf alle Felder der Wahrnehmung: Körperempfindung, Hören, Sehen, die Betrachtung der Gedanken und Gefühle. Die Möglichkeit zum Austausch über unsere Erfahrungen und abendliche Vorträge ergänzen das Programm.
Helga Ulrich, Dipl.Psych., Psycho-therapeutin, und Thomas Ulrich, Dr.theol., ev. Pfarrer i.R., üben die Achtsamkeits-Meditation seit 1980. www.achtsam.org
Der Vorstand HAUS DER STILLE BERLIN